Wir möchten Sie  gerne auf eine Pressemeldung des LVR hinweisen:

Ausstellung im LVR-Landeshaus vom 17.04. bis 22.06.2015
Der LVR lädt zum Pressegespräch und Ausstellungsrundgang am Donnerstag, 16. April 2015, um 15 Uhr anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ im LVR-Landeshaus in Köln-Deutz.

Pressemeldung des LVR:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zeigt vom 17. April bis 22. Juni 2015 in seinem Landeshaus in Köln die Wanderausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

Im Nationalsozialismus galten kranke und behinderte Menschen als „Belastung für die Volksgesundheit“. Als Folge davon wurden rund 400.000 Menschen zwangssterilisiert und mehr als 200.000 ermordet. Allein im Rheinland wurden etwa 10.000 Psychiatriepatientinnen und -patienten zwischen 1933 und 1945 getötet.

Die Ausstellung stellt die Frage nach dem Wert des Lebens in den Mittelpunkt. Sie richtet sich an ein breites Publikum, das durch die Ausstellung von den gedanklichen und institutionellen Voraussetzungen der Morde und Zwangssterilisationen erfährt. Exemplarisch werden Opfer, Täter, Tatbeteiligte und Opponenten vorgestellt sowie die Auseinandersetzung mit diesem Geschehen von 1945 bis heute thematisiert.

Der LVR, die Stadt Köln und der Landesbehindertenrat NRW bieten darüber hinaus ein umfangreiches Begleitprogramm an.

Wir laden Sie anlässlich der Ausstellungseröffnung zum Pressegespräch und Rundgang ein am

Donnerstag, 16. April 2015 um 15 Uhr,
LVR-Landeshaus, Raum F 401,
Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln-Deutz.

Diese Personen stehen Ihnen für das Gespräch und den Rundgang zur Verfügung:

  • Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland
  • Prof. Dr. Frank Schneider, Vorstand DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) und Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Uniklinik RWTH Aachen
  • Dr. Ralf Seidel, ehem. Ärztlicher Direktor der LVR-Klinik Mönchengladbach

Für das Pressegespräch bitten wir um Ihre vorherige Anmeldung bis Mittwoch, 15. April 2015, telefonisch oder per E-Mail an karin.knoebelspies@lvr.de (Medium, Anzahl Personen, Kontakt).

Ansprechpartnerin für redaktionelle Rückfragen:

Landschaftsverband Rheinland
LVR-Fachbereich Kommunikation
Karin Knöbelspies
Tel 0221 809-7714
Mail karin.knoebelspies@lvr.de